Outdoor-Lernlabor auf dem Schulhof Bild: blog article about Un Orto di Nome Eva, featuring hands-on workshops and learning modules within an Italian school courtyard.
Outdoor‑Lernlabor
Ein modularer Lernraum macht ökologische Prozesse und nachhaltige Landwirtschaft für Lernende praktisch erfahrbar.
Beteiligte:
Schulleitung
Lehrkräfte
Lernende
Beschreibung der Aktivität
Im Rahmen dieser Initiative wurde ein wenig genutzter Innenhof der Istituto Comprensivo 2 in Sora in ein Freiluft-Labor mit flexibel umbaubaren Elementen verwandelt. Entworfen von NINE Associati und OFL Architecture im Rahmen des PON Edugreen-Programms, umfasst der Raum sieben interaktive, modulare Bereiche, in denen Lernende praxisbezogen Wissen zu Themen wie Kompostierung, Pflanzenzucht ohne Substrat, Bestäubung und Pflanzenvermehrung erwerben können.
Jedes der sieben Module widmet sich einem bestimmten ökologischen oder landwirtschaftlichen Konzept, etwa Aussaat, Keimung, Bewässerung, Kompostierung, Bestäubung oder Datenerfassung. Die Schüler:innen arbeiten mit verschiedenen praktischen Elementen – beispielsweise einer Ameisenfarm zur Veranschaulichung von Bestäubungsprozessen, einem Insektenfutterplatz oder mobilen Pflanzmodulen. Dadurch entwickeln sie ein anschauliches und praxisnahes Verständnis für natürliche Prozesse und Nachhaltigkeit.
Die Module sind so konzipiert, dass sie leicht transportiert und flexibel eingesetzt werden können. Sie lassen sich sowohl innerhalb der Schule als auch im öffentlichen Raum aufstellen, etwa für Aktivitäten in der Nachbarschaft. Diese Flexibilität fördert interdisziplinäres Lernen, stärkt das Engagement der Gemeinschaft und macht Bildung für nachhaltige Entwicklung zu einem sichtbaren und erlebbaren Bestandteil des Schul- und Lebensumfelds.
Erschließung ungenutzter Räume als dynamische Lernorte
Verbessertes Verständnis der Lernenden für ökologische und landwirtschaftlichen Systemen
Gesteigerte Lernmotivation durch greifbare praktische Lernmöglichkeiten
Bei Einbezug der Öffentlichkeit Stärkung der Verbindung von Schule mit Anwohner:innen/Öffentlichkeit
Skalierbares Modell, um Nachhaltigkeit in schulisches Lernen zu integrieren
Tipps für die Umsetzung
Module so gestalten, dass sie transportierbar sind und in verschiedenen Settings funktionieren.
Decken Sie eine möglichst große Palette an umweltbezogenen Themen ab, von der Kompostierung bis zur Bestäubung.
Bauen Sie Elemente ein, die verschiedene Sinnesorgane ansprechen, wie z.B. einen Ameisenhügel oder ein Insektenhotel.
Ziehen Sie eine Kooperation mit Studierenden gestalterischer Studiengänge/Ausbildungsberufe oder lokal ansässige Künstler:innen ein, um Funktionalität, Ästhethik und interdisziplinäres Lernen zu verstärken.