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Eine Gruppe Lernender auf dem Schulweg.
Bild von Freepik

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Grüne Mobilität

Nachhaltige Mobilität wird durch Förderprogramme und Infrastruktur gestärkt.

Beteiligte:

  • Schulverwaltung
  • Lernende
  • Eltern und Familien
  • Lokale ÖPNV-Unternehmen
  • Kommunale Verwaltung

Beschreibung der Aktivität

Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Mobilität zur Schule umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören überdachte und sichere Fahrradabstellplätze, sichere Wege für zu Fuß Gehende sowie ausgewiesene Zonen für Fahrgemeinschaften. Schulen werden außerdem ermutigt, mit örtlichen Verkehrsunternehmen zusammenzuarbeiten, um Ermäßigungen für Lernende auszuhandeln und Fahrpläne besser an die Unterrichtszeiten anzupassen. So lässt sich der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln verbessern. Wenn dies nicht möglich ist, können Schulen – insbesondere im ländlichen Raum – ein schulinternes System zur Koordinierung von Fahrgemeinschaften einführen.

Um nachhaltige Mobilität weiter zu fördern, können Schulen verschiedene motivierende Aktivitäten anbieten, die auf unterschiedliche Altersgruppen und Interessen zugeschnitten sind. Dazu gehören beispielsweise Wettbewerbe wie Schrittzähler-Challenges mit Schrittzähler oder App, „Zu-Fuß-/Mit-dem-Rad-zur-Schule“-Wochen oder klassenweise Aktionen. Ein Beispiel ist die „Green Commute Challenge“, bei der jede Woche eine andere umweltfreundliche Verkehrsart im Mittelpunkt steht. Schulen werden ermutigt, diese oder ähnliche Ansätze an ihre eigene Situation anzupassen oder miteinander zu kombinieren. Entscheidend ist, dass die Teilnahme allen Spaß macht, niemanden ausschließt und motiviert – und gleichzeitig die Umwelt- und Gesundheitsvorteile aktiver und geteilter Mobilität deutlich macht.

Diese Bemühungen werden durch Sensibilisierungskampagnen, Diskussionen im Unterricht und von Lernenden geleiteten Initiativen unterstützt. Die Lehrkräfte integrieren Nachhaltigkeitsthemen in den Unterricht und ermutigen die Lernenden, ihre Mobilitätsgewohnheiten zu beobachten. Dieser Ansatz reduziert die Umweltbelastung der Schule und fördert eine Kultur der Verantwortung, Gesundheit und des gesellschaftlichen Engagements.

Und hier wird's schon gemacht

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  • Ein hervorragendes Beispiel für diesen Ansatz ist die lettische Initiative „Soļo par savu skolu 2025“, an der über 600 Schulen teilnahmen. Im Rahmen einer nationalen Schritt-Challenge wurde gemeinsam die symbolische Strecke von Lettland nach Hollywood zurückgelegt. Das Projekt förderte erfolgreich tägliche Bewegung, stärkte die Schulgemeinschaften und motivierte Lernende, Lehrkräfte und Eltern, gemeinsam auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten.
    https://www.e-klase.lv/aktualitates/zinas/solo-par-savu-skolu-2025-solu-izaicinajums-visam-latvijas-skolam.9860
  • Das Green-Schools-Programm in Irland ist ein landesweites Programm, das darauf abzielt, die Zahl der Lernenden zu erhöhen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, Fahrgemeinschaften oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen. Unterstützt vom Verkehrsministerium und der National Transport Authority umfasst das Programm speziell eingesetzte Travel Officers, die Schulen bei der Umsetzung nachhaltiger Mobilitätspläne, der Organisation von Events und der Beantragung von Infrastrukturmaßnahmen wie Fahrradabstellplätzen und Radfahrtrainings unterstützen.
    https://greenschoolsireland.org/the-programme/themes/travel/

Wirkung

  • Verbesserte körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmenden.
  • Höhere Nutzungsraten von Fahrrädern und ÖPNV seitens der Lernenden und Lehrkräfte
  • Weniger Stau und Abgasemissionen rund um die Schule
  • Stärkere Beteiligung der Lernenden bei Umweltthemen
  • Gestärkte Beziehungen mit Akteuren vor Ort

Tipps für die Umsetzung

  • Sicherstellen, dass Sicherheitsmaßnahmen für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen getroffen werden
  • Regelmäßig mit Elternschaft in Austausch treten, um deren Unterstützung zu gewährleisten.
  • Bieten Sie kleine, aber nette Anreize, um die Motivation aufrechtzuerhalten.
  • Beteiligen Sie die Lernenden bei der Planung und Bewerbung der Aktion.
  • Schauen Sie sich regelmäßig an wie es läuft und zelebrieren die Meilensteine, um Motivation am laufen zu halten.

Weiterführende Links und Ressourcen

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Die Europäische Mobilitätswoche ist die Leuchtturmkampagne der Europäischen Kommission zur Sensibilisierung für nachhaltige urbane Mobilität. Sie ermutigt Städte und Schulen, aktive und emissionsarme Verkehrsmittel zu fördern. Die Website der Kampagne bietet Toolkits, Kampagnenmaterialien und Beispiele für bewährte Verfahren, um Schulen bei der Organisation von Veranstaltungen wie „Walk to School Days“ (Tage des Schulwegs zu Fuß) und „Green Transport Challenges“ (Wettbewerbe für umweltfreundliche Verkehrsmittel) zu unterstützen.
https://mobilityweek.eu/home/
Dieser Artikel untersucht die Umweltauswirkungen des täglichen Pendelns und gibt praktische Empfehlungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen, darunter zu Fuß gehen, Rad fahren, öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden. Er wirbt dafür, dass schon kleine Änderungen unserer Mobilitätsgewohnheiten zu erheblichen Entlasungen für die Umwelt führen können.
https://www.bbc.com/future/article/20200317-climate-change-cut-carbon-emissions-from-your-commute"obOrigUrl=true
Dieser Leitfaden bietet praktische Tipps, wie Schulen die Umweltbelastung durch den Schulverkehr reduzieren können. Zu den Themen gehören Fahrgemeinschaften, sichere Schulwege und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Verkehrsbetrieben. Damit dient der Leitfaden als wertvolle Grundlage für die Planung umweltfreundlicher Schulwegmobilität.
https://www.greenschoolsalliance.org/guides-49-student-transport