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Vier lächelnde Jugendliche gehen über einen renaturierten Schulcampus.
Bild: AI generated through ChatGPT

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Renaturierung von Campusflächen

Renaturierung schafft biodiversitätsreiche Naturflächen auf dem Schulgelände.

Beteiligte:

  • Lernende und Lehrkräfte (fachübergreifend)
  • Mitarbeitende der Gebäudemanagement
  • Lehrkräfte für naturwissenschaftliche Fächer
  • Lokale Ökolog:innen, Permakultur-Designer:innen oder Naturschutz-NGOs
  • Viertel / Nachbarschaft / Eltern / Ehrenamtliche / Spender:innen

Beschreibung der Aktivität

Durch die Renaturierung von Schulgeländen werden ungenutzte oder intensiv bewirtschaftete Grünflächen in Naturräume verwandelt. Dadurch wird das ökologische Gleichgewicht wiederhergestellt und die Artenvielfalt gefördert. Diese Flächen bieten die Möglichkeit, sich wieder mit der Natur zu verbinden, und steigern den ökologischen Wert des gesamten Schulgeländes.

Mithilfe partizipativer Methoden können Lernende, Lehrkräfte und Mitarbeitende in die Planung und Gestaltung der Flächen einbezogen werden. Dieser Prozess fördert das gemeinsame Verantwortungsbewusstsein, regt die Kreativität an und unterstützt interdisziplinäres Lernen durch Zusammenarbeit und Dialog.

Renaturierte Flächen können das Lernerlebnis verbessern, indem sie praxisorientierte Lernmöglichkeiten bieten und das Schulgelände in einen interaktiven Raum verwandeln, in dem Nachhaltigkeit in der Praxis erlebt werden kann.

Und hier wird's schon gemacht

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  • Die landesweite Initiative Project Rewild unterstützt Schulen dabei, Bereiche ihres Schulgeländes in Biodiversitäts-Hotspots zu verwandeln. Im Rahmen des Projekts werden Infrastruktur, Schulungen und fortlaufende Unterstützung bereitgestellt, um naturbasierte Lernformate in den Schulalltag zu integrieren.
    https://www.rewildingyouth.co.uk/schools
  • Das Projekt „Wilding Campuses” zielt darauf ab, die Anzahl und Vielfalt bedrohter Arten auf und rund um unsere Schulgelände zu erhöhen. Gleichzeitig sollen Lernende, Mitarbeitende und Jugendliche in Nottingham befähigt werden, sich wieder mit der Natur zu verbinden. Mithilfe von praxisnahen Workshops, Mitmach-Aktivitäten und Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens sollen sie in die Lage versetzt werden, mit der Klima- und Umweltkrise umzugehen.
    https://www.nottingham.ac.uk/sustainability/grounds/wilding-campuses-project.aspx

Wirkung

  • Mehr Artenvielfalt und Ökosystemleistungen auf Schulgeländen
  • Stärkung der Verbindung der Lernenden zur Natur und ihrer Umwelt
  • Verbessertes fächerübergreifendes, ortsbezogenes Lernen
  • Reduzierter Pflegeaufwand und Pestizidverbrauch
  • Sichtbares Engagement für Klimaresilienz

Tipps für die Umsetzung

  • Fangen Sie klein an – mit einer Ecke, einem Mikro-Wäldchen oder einer wilden Rabatte.
  • Wählen Sie einheimische Pflanzen, die trockenheitsresistent sind und an Ihr lokales Ökosystem angepasst sind.
  • Stellen Sie kleine Infotafeln auf, um Informationen zur Pflanze für die Lernenden sichtbar zu machen.
  • Verfolgen Sie gemeinsam mit Ihren Lernenden, wie sich die Biodiversität im Laufe der Zeit verändert.
  • Integrieren Sie die renaturierten Flächen in den Unterricht (z. B. Naturwissenschaften, Kunst, Geografie).

Weiterführende Links und Ressourcen

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In dieser Folge des Green Urbanist Podcasts geht es um das Programm „Wilding Campuses” der Organisation Students Organising for Sustainability (SOS-UK). Der Moderator und seine Gäste sprechen über die praktischen Aspekte der Umsetzung eines „Wilding”-Ansatzes in stark veränderten und gestalteten Landschaften auf Schulgeländen. sa
https://greenurbanistpod.com/episode/117-wild-wilding-campuses