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Drei Kompostbehälter auf einem Schulhof.
Bild von Canva

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Kompostierung an der Schule – Vom Abfall zur Lernerfahrung

Schulkompostierung reduziert Abfall und Emissionen, verbessert Böden und Biodiversität und dient zugleich als praxisnahes Lerninstrument zur Förderung von Nachhaltigkeitskompetenzen und Verantwortungsbewusstsein.

Beteiligte:

  • Lernende
  • Lehrkräfte
  • Gebäudemanagement

Beschreibung der Aktivität

Schulkompostierung ist eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, organische Abfälle zu reduzieren und wertvollen Kompost für Gärten und Grünflächen auf dem Schulgelände zu erzeugen. Durch das Sammeln von Lebensmittelresten, Gartenabfällen und anderen biologisch abbaubaren Materialien können Schulen die Menge an Deponieabfällen erheblich verringern und Emissionen durch Abfalltransporte reduzieren. Der entstehende Kompost verbessert die Bodengesundheit, unterstützt die Biodiversität und schließt den Nährstoffkreislauf direkt auf dem Schulgelände.

Kompostierung ist jedoch nicht nur eine Lösung für Abfallprobleme, sondern auch ein leistungsstarkes Bildungsinstrument. Sie ermöglicht es den Lernenden, biologische Prozesse aus erster Hand zu beobachten – wie Zersetzung, Nährstoffkreislauf und die Rolle von Mikroorganismen. Durch die aktive Teilnahme an Kompostierungsaktivitäten gewinnen die Lernenden ein tieferes Verständnis für Nachhaltigkeitsthemen wie Bodengesundheit, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz. Diese Zusammenhänge lassen sich fächerübergreifend in Unterrichtseinheiten wie Naturwissenschaften, Geografie oder sogar Wirtschaft integrieren.

Die Einbindung der Lernenden in die Kompostierung fördert zudem Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative. Wenn sie Abfälle mitverwalten und die direkten Ergebnisse ihrer Arbeit – etwa gesündere Pflanzen oder weniger Müll – sehen, entwickeln sie eine stärkere Verbindung zur Umweltverantwortung. Kompostierung lässt sich leicht skalieren, von einer Wurmkiste im Klassenzimmer bis zu einem schulinternen Gesamtsystem, und bietet so einen zugänglichen und flexiblen Einstieg, um Nachhaltigkeit in den Alltag der Schule zu integrieren.

Und hier wird's schon gemacht

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  • Die San Benedetto – Einaudi – Mattei High School (Latina, Italien) implementierte 2023/24 ein Eco-School-Projekt, das Bildung für nachhaltige Entwicklung, korrektes Umweltverhalten und Schulmanagement fördert Teil dessen ist auch ein Kompostierungssystem.
    https://www.ipasanbenedetto.edu.it/

Wirkung

  • Reduzierter Abfall: Kompostierung verringert organische Abfälle auf Deponien
  • „Geringere Treibhausgasemissionen – Es werden Methanemissionen von Deponien reduziert und CO₂-Emissionen, die mit dem Transport von Abfällen verbunden sind, gesenk
  • Verbesserte Bodenqualität – Der entstehende Kompost verbessert die Bodenbeschaffenheit in Schulgärten und unterstützt Pflanzenwachstum sowie Biodiversität.
  • Praxisnahe Umweltbildung – Schülerinnen lernen durch aktive Beteiligung über Zersetzung, Ökosysteme und Nachhaltigkeit.
  • Erhöhte Schülerinnenbeteiligung und Verantwortungsbewusstsein – Die Einbindung der Schüler*innen in das Kompostieren fördert Verantwortungsgefühl und Verbundenheit mit Umweltaktivitäten.

Tipps für die Umsetzung

    Weiterführende Links und Ressourcen

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    https://www.facebook.com/ecoschoolslatina/videos/599522707672359/"rdid=T02w8rbG2Ryen3xl

    https://ilsr.org/articles/ilsr-guide-to-composting-onsite-at-schools/"

    https://www.cvswmd.org/uploads/6/1/2/6/6126179/do_the_rot_thing_cvswmd1.pdf